Glossar zur Hausgemeinschaft 55+
Die Hausgemeinschaft bietet gemeinschaftliches Wohnen, das zugleich den Wunsch nach Privatsphäre respektiert. Über gemeinsame Interessen und Aktivitäten schaffen sich die Bewohner/innen eine gemeinsame Identität und einen sozialen Mehrwert.
Die Hauskommission
Die Hauskommission übernimmt vielfältige Aufgaben:
- Anlässe und Hausversammlungen organisieren
- Arbeitsgruppen einberufen, je nach Zweck oder nach den Bedürfnissen der Bewohner/innen
- Verwaltung der gemeinschaftlich nutzbaren Räume organisieren
- Betrieb "Ruggächern Träff" mit Freiwilligen der Hausgemeinschaft organisieren
- neue Bewohner/innen integrieren
- Bewohner/innen unterstützen, die soziale Aufgaben wahrnehmen
- die Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe bestimmen. Diese nimmt die Anliegen der Hausgemeinschaft entgegen, verweist an die zuständigen Stellen und organisiert bei Bedarf Betreuung und Versorgungsleistungen wie z.B. Mahlzeitendienst, Wäscheservice, Reinigung.
Gegenseitige Hilfe im Wohnalltag
Beispiele, wie die Bewohner/innen der Hausgemeinschaft 55+ sich gegenseitig unterstützen:
- zum Arzt begleiten
- Botengänge, Besorgungen, Einkäufe erledigen
- Nachbarschaftshilfe leisten, wenn jemand vorübergehend in seiner Selbständigkeit eingeschränkt ist, z.B. bei Altersbeschwerden, Krankheit oder Unfall
- vorlesen
- im "Ruggächern Träff" oder an der Bar mithelfen
- Gespräche führen, Essen kochen, Gesellschaft leisten
- da sein, wenn es jemandem nicht gut geht
- zuhören, Mut machen, verbindend wirken bei Schwierigkeiten
- Schreibarbeiten am PC übernehmen
- sich in Interessengruppen engagieren, z.B. Mittagstisch
- gemeinsam Sport treiben (Fitness, Walken)
- zusammen spielen, lachen, Filme schauen