Wohnen für Generationen

In der Siedlung Jasminweg leben 45 Menschen zwischen 0 und 80 Jahren in einer Generationen verbindenden Hausgemeinschaft. Das Zusammenleben ist sorgfältig organisiert.

Generationen verbindende Hausgemeinschaft

Nach dem grossen Erfolg der ersten Hausgemeinschaft der ABZ, der HG 55+, wurde im Jasminweg II die erste Generationen verbindende Hausgemeinschaft (HG) realisiert.

Mit diesem Projekt geht die ABZ auf die Bedürfnisse von Menschen unterschiedlichen Alters ein, die sich für ein verbindliches Zusammenwohnen mit gemeinschaftlichen Aktivitäten und Nachbarschaftshilfe interessieren: Paare mit und ohne Kinder, Einelternfamilien und Alleinstehende.

Die HG Jasminweg bietet einen guten Mix an modernen Wohnungen mit 2 ½- bis 4 ½-Zimmern; insgesamt sind es 16. Familien mit Jugendlichen im Ablösungsprozess können bei Bedarf ein separates Zimmer dazu mieten. Für die gemeinschaftlichen Aktivitäten stehen ein grosszügiger Gemeinschaftsraum mit Küche und ein Hobbyraum zur Verfügung.

Selbstorganisation

Für die Organisation des Zusammenlebens gründete die HG Jasminweg einen Verein. Gemeinschaftliche Aktivitäten sowie die Nutzung und Einrichtung der Gemeinschaftsflächen werden, soweit nötig, von Arbeitsgruppen geplant und koordiniert.

Aufbau mit künftigen Bewohner/innen

Als das Projekt HG Jasminweg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, stiess die Idee auf grosses Interesse. Über 70 Personen bewarben sich für eine Wohnung in der künftigen Hausgemeinschaft. 

Im November 2011 zogen rund 50 Menschen aller Altersgrupen - vom Kleinkind bis zur 80-jährigen Dame - in die Hausgemeinschaft am Holunderweg 25d und c ein. Zuvor hatten sie ein intensives Bewerbungsverfahren durchlaufen.

Seitens der ABZ wurde die Zusammensetzung der 16 Haushalte sorgfältig vorbereitet. Die ausgewählten Interessent/innen konnten sich in der rund zweijährigen Aufbauphase direkt einbringen und das Projekt entscheidend mitgestalten. Seit dem Einzug wird die Hausgemeinschaft nun vor Ort gelebt.