Solidarität

Solidarisch zu handeln bedeutet, füreinander einzutreten und sich gegenseitig zu helfen. Dies ist ein Grundpfeiler der Genossenschaftsidee.

Die ABZ baut seit bald 100 Jahren auf eine Kultur der Solidarität. Diese ist in den Statuten verankert, als Zweck und in Form von festgelegten Solidaritätsbeiträgen sowie als einer der fünf ABZ-Werte.

Die ABZ lebt und fördert Solidarität auf verschiedenen Ebenen:

  • Solidarität unter den Bewohner/-innen,  Mitgliedern und Mitarbeitenden im Alltag: Zusammenleben in der Siedlung (nachbarschaftliche Hilfestellung), Nutzung von Wohnraum (Belegungsvorgaben erfüllen),  und in der Zusammenarbeit (gegenseitige Unterstützung, Solidaritätsbeitrag auf Lohn)
  • Solidarität als Zweck und Grundwert der Institution:
  • Bereitstellen von günstigem Wohnraum (Bau von Wohnungen/Kostenmiete/subventionierte  Wohnungen), Selbsthilfeprojekte aus Siedlungen, Hilfe in individuellen Notlagen (Team Soziales und ABZ-Kultur der ABZ), Albert-Hintermeister-Stiftung (Defizitdeckung durch den ABZ-Solidaritätsfonds)
  • Solidarität mit Dritten: Unterstützung von anderen Wohnbaugenossenschaften mit Anschubkrediten (Mehr als Wohnen, MCS) oder Zeichnung von Anteilkapital (Kalkbreite, Kraftwerk 1, Dreieck und Habitat 8000), Beiträge zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus im In- und Ausland (NesTown Äthiopien), Ausrichtung von Unterstützungsbeiträgen an gemeinnützige Institutionen im Bereich des Wohnens (domicil, Verein Jugendwohnnetz) oder an Bildungsinstitutionen (ETH-Wohnbauforum)

Finanzierung: Die Umsetzung der ABZ-Solidarität erfolgt einerseits über Aktivitäten in den Siedlungen sowie mit Beiträgen aus der laufenden Betriebsrechnung. Der Fonds wird durch monatliche Solidaritätsbeiträge der Mitglieder gespiesen und detailliert ausgewiesen. Derzeit wird ein Betrag von CHF 4 pro Monat und Wohnung erhoben und ermöglicht eine Verwendung von rund CHF 250‘000 pro Jahr.