102. GV: Im Zeichen der Solidarität

An der 102. ordentlichen Generalversammlung der ABZ sprechen sich die Genossenschafterinnen und Genossenschafter deutlich für die Erneuerung des Solidaritätsfond-Reglements und damit für die Stärkung der Solidarität in der ABZ aus. Sie stellen sich somit hinter die Vorlage des Vorstands, die in einem breiten Mitwirkungsverfahren entwickelt wurde.

Die ABZ-Zukunft mitbestimmen

Neuer Ort, neue Zusammensetzung: Nach einem lauschigen Apéro unter freiem Himmel im Restaurant Cube in Zürich-Albisrieden führte Nathanea Elte, unsere Präsidentin, am Dienstagabend, 26. Juni, durch die Traktanden. 390 Personen waren gekommen, um abzustimmen. Neben den formellen Traktanden ging es auch um zukunftsweisende Themen. Dieses Mal stand kein grosses Bauprojekt auf dem Programm, aber ein anderes Thema, das eng mit der Identität der ABZ verknüpft ist: der Solidaritätsfonds.

Neu auch freiwillige Solidaritätsbeiträge
Nebst der Erhöhung des obligatorischen Beitrags von 4.- auf 5.- monatlich stimmten die Mitglieder auch der Möglichkeit zu, künftig (empfohlene) einkommensabhängige Beiträge spenden zu können. Die Gelder sollen verschiedenen Organisationen und Projekten zugutekommen, so lange sie mit dem Thema Wohnen zu tun haben. Neu wird einmal jährlich eine Vergabekonferenz stattfinden, an der die Anträge diskutiert und die Gelder gesprochen werden.

Wechsel der Revisionsstelle
An der diesjährigen Generalversammlung wurde bereits die Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2019 gewählt: Neu wird die Firma OBT die Revision der ABZ durchführen. Die Genossenschafter/innen folgten damit der Empfehlung von zwei Mitgliedern, die sich für einen Wechsel der Revisionsstelle eingesetzt hatten. Sie begründeten dies mit den politischen Ansichten eines BDO-Verwaltungsratsmitglieds, die mit der Wertehaltung der ABZ nicht kongruent seien.

Das Beispiel zeigt deutlich, wie eine Genossenschaft funktioniert. Anders als bei Aktiengesellschaften hat in einer Genossenschaft jedes Mitglied eine Stimme und kann damit bei wichtigen Geschäften und Anträgen die Zukunft der ABZ mitbestimmen.

Die ABZ ist in Bewegung
Der Bezug der beiden Ersatzneubauten an der Toblerstrasse und im Entlisberg brachte der ABZ viele neue Bewohnerinnen und Bewohner. Auch sonst geht es voran: Der Bereich der Mitwirkung wird laufend gestärkt und mit neuen Formen und Gefässen erweitert. Zudem fordern die zwei geplanten Bauprojekte auf dem Koch-Areal und auf dem Areal Hardturm die ABZ. Bei beiden Projekten haben wir die Möglichkeit, weiteren - in der Stadt dringend benötigten - kostengünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Mit dem JA am 10. Juni konnte auf dem Koch-Areal ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Dies u.a. dank allen Genossenschafter/innen, die ihre Stimme für den kostengünstigen Wohnraum abgegeben haben. Herzlichen Dank!

Fotos: Tres Camenzind

Austausch in lockerer und entspannter Atmosphäre.
Austausch in lockerer und entspannter Atmosphäre.
Gut gefüllter Saal: Knapp 400 Personen nehmen teil.
Gut gefüllter Saal: Knapp 400 Personen nehmen teil.
Die 102. GV an neuem Ort: Das Restaurant Cube gefällt den Genossenschafter/innen.
Die 102. GV an neuem Ort: Das Restaurant Cube gefällt den Genossenschafter/innen.
Die Gäste stärken sich vor Beginn der Veranstaltung beim Apéro Riche.
Die Gäste stärken sich vor Beginn der Veranstaltung beim Apéro Riche.
ABZ-Vorstand und -Geschäftsleitung führen durch den Abend.
ABZ-Vorstand und -Geschäftsleitung führen durch den Abend.