Koch-Areal: 1 x Ja und 1 x Nein

An der Abstimmung vom 10. Juni zum Koch-Areal braucht es ein Ja und ein Nein! Werden nämlich die Vorlage des Stadtrats und die FDP-Volksinitiative angenommen, gewinnt die Initiative der FDP und das Koch-Areal wird an den Meistbietenden verkauft!

Abstimmung vom 10. Juni

Am 10. Juni stimmen die Stadtzürcher über die Vorlage des Stadtrats «Gemeinnütziger Wohnungsbau auf dem Koch-Areal» und die FDP-Volksinitiative «Wohnen und Arbeiten auf dem Kochareal» ab. Während es in der städtischen Vorlage nur um die Übertragung von 35 Mio. vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen geht, damit auf dem Areal gemeinnützig gebaut werden kann, möchte die Volksinitiative der FDP das Areal an den Meistbietenden verkaufen. Dieses «Verscherbeln» eines der wichtigsten innerstädtischen Areale führt aber mit Sicherheit zu weniger bezahlbarem Wohnraum. Wichtig: Werden sowohl die städtische Vorlage als auch die Volksinitiative der FDP angenommen, gewinnt die FDP-Volksinitiative!

Der ABZ-Vorstand empfiehlt daher 1 x Ja zur Vorlage der Stadt «Gemeinnütziger Wohnungsbau auf dem Koch-Areal» und 1 x Nein zur FDP-Volksinitiative «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal».

Die Stadt hat das Koch-Areal im Sommer 2017 in einem Bauträgerwettbewerb ausgeschrieben. Den Zuschlag haben ABZ, Kraftwerk1 und Senn erhalten mit ihrer Vision eines lebendigen, öffentlichen Ortes, der bis in die Quartiere wirkt. Bis 2023 werden auf dem Areal rund 350 bezahlbare Wohnungen (ABZ und Kraftwerk1), darunter 50 Wohnungen für die städtische Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien, sowie kostengünstige Flächen für produzierendes Gewerbe (Senn) und ein Kindergarten entstehen. Als vierte Bauträgerin plant Grün Stadt Zürich einen 13’200m2 grossen öffentlichen Park. Das Koch-Areal liegt zwischen den Stadtkreisen Albisrieden und Altstetten und gehört zu den am schnellsten wachsenden Stadtteilen.