Generalversammlung 2019: Wie begegnen wir der Klimaerhitzung?

Ein Thema bewegt die Mitglieder der ABZ an der 103. Generalversammlung ganz besonders: Wie begegnen wir der globalen Klimaerhitzung? 373 Personen kamen am 25. Juni ins Zürcher Volkshaus, um das vergangene Geschäftsjahr abzuschliessen und über die Zukunft der ABZ zu diskutieren.

Nach anregenden Gesprächen beim Apéro im Züricher Volkshaus führt ABZ-Präsidentin Nathanea Elte am Dienstagabend, 25. Juni, durch die Traktanden der 103. Generalversammlung. In ihrer Einleitung nimmt sie Bezug auf den Titel des Jahresberichts 2018: «Unser Wirken strahlt aus». Diese Ausstrahlung erreichte die ABZ im letzten Jahr mit den Volksabtimmungen zum Koch- und zum Hardturm-Areal sowie mit den Tagen der offenen Tür in den fertiggestellten Ersatzneubauten Entlisberg 2 und Toblerstrasse. Elte betont, dass sich die ABZ durch die neu bezogenen Siedlungen wie den Glattpark für viele neue Mitglieder geöffnet hat. Als Genossenschaft bietet sie allen Mitgliedern eine hohe Wohnsicherheit, was in der aktuellen politischen Diskussion besonders hervorzuheben ist. Diese Sicherheit, dieses Zuhause sei, so Elte, in Zeiten von Wandel und Verdichtung der Stadt besonders wertvoll.

Mitglieder bringen ihre Anliegen ein

373 Personen sind trotz Hitze gekommen, um abzustimmen und zu diskutieren. Neben den formellen Traktanden geht es auch um zukunftsweisende Themen wie den Umgang der ABZ und deren Bewohnerinnen und Bewohnern mit den Herausforderungen der Klimaerhitzung. Nach einer Anfrage von ABZ-Mitglied Lore Zablonier, welche mehr Massnahmen gegen den Ausstoss von Treibhausgasen, für einen geringeren Energieverbrauch und für die Förderung der Artenvielfalt verlangt, stellt Geschäftsleitungsmitglied Nico Linggi das ABZ-Ökologiekonzept vor. Dieses beinhaltet konkrete Ziele und zeigt, wie wir noch ökologischer und nachhaltiger werden können.

Bewusstsein für die Genossenschaft fördern

Ebenfalls diskutiert werden die Aktivitäten der ABZ zur Förderung des Genossenschaftslebens: Eine Anfrage von ABZ-Mitglied Henri Gossweiler verlangt Massnahmen für eine Form von Genossenschaftsschulung oder -Weiterbildung, weil sich Teile der Bewohnenden und Mitarbeitenden noch nicht ausreichend mit den Werten und den Eigenheiten der ABZ sowie den siedlungsübergreifenden Themen befassten. Auch dem Vorstand ist dies ein Anliegen, weshalb Vorstandsmitglied Andreas Scheu entsprechende Vorschläge in Aussicht stellt. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen.

Neue und abgeschlossene Bauprojekte

Nicht zuletzt werden auch das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs unserer neuen Siedlung auf dem Koch-Areal sowie die aktuellen Entwicklungen bei unseren abgeschlossenen Neu- und Ersatzneubauten (Toblerstrasse, Entlisberg 2 und Glattpark) vorgestellt. Vorstandsmitglied Christine Plüer erläutert, dass die Änderungen beim Solidaritätsfonds, die an der letzten Generalversammlung beschlossen wurden, nun implementiert sind: Am 24. Oktober 2019 wird die erste Vergabekonferenz stattfinden, zur der alle Interessierten ganz herzlich eingeladen sind.

Gespräche am Informationsstand und beim gemeinsamen Apéro vor der Generalversammlung.
Gespräche am Informationsstand und beim gemeinsamen Apéro vor der Generalversammlung.
Voller Saal im Zürcher Volkshaus: 373 Personen besuchten die 103. Generalversammlung der ABZ.
Voller Saal im Zürcher Volkshaus: 373 Personen besuchten die 103. Generalversammlung der ABZ.
Traditionell können die Besucherinnen und Besucher nach der GV Rosen mit nach Hause nehmen.
Traditionell können die Besucherinnen und Besucher nach der GV Rosen mit nach Hause nehmen.