Ideenwettbewerb für das Koch-Areal ist entschieden

ABZ, Kraftwerk1 und Senn Development AG haben den Zuschlag für das Koch-Areal erhalten. Der Zürcher Stadtrat hat heute die Medien über diesen Entscheid informiert und die hervorragende Bewerbung gewürdigt.

Auf dem Koch-Areal zwischen Albisrieden und Altstetten wird bis 2023 ein neues Quartier entstehen. Im Juni 2017 lancierte die Stadt Zürich gemeinsam mit der Zürcher Sektion des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz und dem Beratungsunternehmen Wüest Partner die Konzeptausschreibung. Diese sieht vor, dass rund 370 preisgünstige Wohnungen, 15’500 m2 Fläche für Gewerbe und ein 13’200 m2 grosser öffentlich zugänglicher Quartierpark entstehen sollen. Rund 50 Wohnungen sind zudem für die Stiftung kinderreiche Familien vorgesehen, eine weitere Vorgabe der Stadt Zürich.

Kooperation als Leitmotiv

Es ist bereits das zweite Mal, dass die ABZ eine Kooperation mit Partnern eingeht, um gemeinsam das zu erschaffen, was für den Einzelnen kaum möglich gewesen wäre. «Wir sind drei Bauträger mit unterschiedlichen Stärken, die sich hervorragend ergänzen. Wir teilen die Vision eines durchmischten, lebendigen neuen Quartiers auf dem Koch-Areal. Gleichzeitig möchten wir uns der Herausforderung stellen, kostengünstigen Wohnraum in die Höhe zu entwickeln», erklärt Nathanea Elte, Präsidentin ABZ. Die ABZ wird neben Familienwohnungen einen Schwerpunkt auf den Bau von 1.5- bis 3.5-Zimmer-Wohnungen legen und neue Konzepte ausprobieren. Die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 wiederum konzentriert sich auf Familienwohnungen und bringt ihre Erfahrung aus dem experimentellen Wohnen ein und Senn Development AG besticht durch Kompetenz in der Entwicklung von Gewerbeliegenschaften. «Das Projekt ist organisatorisch eine grosse Kiste», so Hans Rupp, Geschäftsführer ABZ, «aber wir möchten, dass hier etwas Neues entsteht, dazu braucht es auch eine neue Form der Zusammenarbeit».

 «Koch – ein Zürcher Originalrezept»

Wie es der Name schon sagt, macht das Projekt nicht alles neu, es setzt auch auf Bestehendes. Denn das Koch-Areal ist bereits heute ein innovatives, kreatives und lebendiges Quartier und das soll es auch in Zukunft sein. In der Nachbarschaft ansässige Organisationen und Unternehmen (F+F Schule für Gestaltung und Design, Zirkus Chnopf und weitere) wurden von Anfang an eingebunden. Auch die interessierte Quartierbevölkerung und unsere Mitglieder sollen in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. In den nächsten Wochen werden die Bauträger das Projektteam aufstellen. Eine öffentliche Projektvorstellung mit Diskussion ist noch für dieses Jahr geplant. 2018 findet der Architekturwettbewerb statt.

Wie üblich wird der Generalversammlung anschliessend das Siegerprojekt zum Entscheid vorgelegt.

Link auf die Medienmitteilung des Stadtrats.