101. Generalversammlung der ABZ

Mit überwältigender Mehrheit bestätigten die Mitglieder den gesamten Vorstand. Peter Schmid übergab das Präsidentenamt offiziell an Nathanea Elte. Er ist nach 26 Jahren Vorstandstätigkeit am Montagabend zurückgetreten. Auch dem «Landabtausch» mit der Stadt Zürich stimmten die Mitglieder deutlich zu.

Zum letzten Mal führte unser Präsident Peter Schmid im Kongresshaus durch die ABZ-Generalversammlung und zeigte auf, wofür die ABZ seit über 100 Jahren steht - nämlich für die Schaffung und den Erhalt von gutem bezahlbarem Wohnraum. Auf der Traktandenliste standen die Erneuerungswahlen des Vorstands sowie ein «Landabtausch» mit der Stadt Zürich.

Konstanz im Vorstand der ABZ

Ein wichtiges Traktandum an diesem Abend war die Erneuerungswahl des Vorstands. Alle fünf Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl. Dominik Osterwalder, Andreas Kirstein, Susanne Heule, Christine Plüer und Andreas Scheu wurden in globo von der Generalversammlung für weitere drei Jahre bestätigt. Das sechste Vorstandsmitglied ist der städtische Vertreter Kuno Gurtner, er wird vom Stadtrat gewählt. Der Vorstand konnte in den letzten drei Jahren wichtige Projekte realisieren wie beispielsweise die partizipativ erarbeitete Strategie ABZ 100+. Zudem befinden sich mit den Siedlungen Entlisberg 2, Toblerstrasse und Glattpark derzeit rund 600 Wohnungen im Bau.

Nathanea Elte verabschiedet Peter Schmid

Peter Schmid hat am Montagabend offiziell das Präsidentenamt an Nathanea Elte übergeben. Die promovierte Architektin und bisherige Vizepräsidentin wurde bereits an der a.o. Generalversammlung im November 2016 zur designierten Präsidentin gewählt. Peter Schmid hat sich in seiner 23-jährigen Amtszeit auf allen Ebenen für den gemeinnützigen Wohnungsbau stark gemacht. Sein Hauptanliegen war, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, indem dieser der Spekulation entzogen wird. In diesem Vierteljahrhundert ist der Wohnungsbestand der ABZ um fast die Hälfte des damaligen Bestands gewachsen. Aber auch die Menschen lagen ihm sehr am Herzen. Er förderte die Gemeinschaft, indem er wieder Gemeinschaftsräume bauen liess und die Mitwirkung stärkte.

Klares Ja zu «Landabtausch» Entlisberg/Leimbach

Die Stadt Zürich möchte von der ABZ zwei Häuser in Zürich-Wollishofen kaufen, um die Schulanlage Entlisberg längerfristig erweitern zu können. Grund hierfür ist die stetig steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern, die auf die rege Bautätigkeit im Quartier zurückzuführen ist. Die ABZ ist bereit, bei dieser Entwicklung Hand zu bieten, knüpft den Verkauf der beiden Parzellen aber an die Bedingung, dass die Stadt Zürich der ABZ in Leimbach 401 m2 Land verkauft und dieses baurechtlich aufzont. Dies schafft für die ABZ eine optimale Ausgangslage für die Erneuerung ihrer Siedlung in Leimbach. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter stimmten auch diesem Geschäft deutlich zu.

(v.l.) Dominik Osterwalder, Susanne Heule, Kuno Gurtner, Nathanea Elte (Präsidentin), Christine Plüer, Andreas Kirstein, Andreas Scheu