Prozession skuriller Fabelwesen in Wollishofen

Am Dienstagabend, 23. Oktober, wurden in der Siedlung Entlisberg 2 die Werke des international renommierten Künstlerduos Lutz & Guggisberg eingeweiht.

Kunst und Bau: Umzug der Tiere und Möbel

Spaziert man durch den Neubau Entlisberg 2 in Wollishofen, so fallen bei näherer Betrachtung verschiedene eigenartige Figuren im Aussenraum auf. Sie sind überall in loser Formation verteilt - weisse, graue und schwarze Gebilde. Was hat es damit auf sich?

Die Skulpturen sind Teil des im Rahmen von Kunst und Bau entstandenen Werks des Zürcher Künstler-Duos Lutz & Guggisberg. Insgesamt 53 Figuren haben sie im Verlauf der letzten Monate etappenweise in der Siedlung platziert. Mit ihren verspielten Mischwesen, halb Möbel, halb Tiere, laden die Künstler zum Wandeln und Entdecken ein.

In Symbiose mit der Umgebung

Am Dienstagabend, 23. Oktober, wurde ihr Werk eingeweiht und alle Bewohnerinnen und Bewohner zum Apéro eingeladen. Eröffnet wurde dieser von Elida Riser, Leiterin Bau bei der ABZ. Die kreativen Köpfe hinter der Idee waren ebenfalls anwesend: Andres Lutz und Anders Guggisberg erzählten, dass sie in einer ersten Etappe 20 der Skulpturen platziert hatten. Die stark wachsende Vegetation vereinnahmte diese relativ bald und so entschieden sie sich, den Umzug der Tiere und Möbel auf weitere Plätze auszudehen. So prozessieren die Fabelfiguren nicht nur entlang der Büsche und Hecken, sondern auch auf Wiesen und Plätzen im Aussenraum der Siedlung. Wer schafft es, alle 53 Figuren zu finden?

Mehr zu Kunst und Bau in der ABZ.

Fotos: Tres Camenzind

Das Künstler-Duo Lutz & Guggisberg führt Idee und Entstehung des Werks aus.
Das Künstler-Duo Lutz & Guggisberg führt Idee und Entstehung des Werks aus.
Gut versteckt im Dickicht: Augen auf, wer sie alle finden will!
Gut versteckt im Dickicht: Augen auf, wer sie alle finden will!
Ein Rabe mit Hörnern? Eine Echse mit Kulleraugen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ein Rabe mit Hörnern? Eine Echse mit Kulleraugen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Beim anschliessenden Apéro kommen Künstler und Besucher/innen ins Gespräch.
Beim anschliessenden Apéro kommen Künstler und Besucher/innen ins Gespräch.
Dank trockenem Herbstwetter im Freien versammelt.
Dank trockenem Herbstwetter im Freien versammelt.
Die Häppchen scheinen auch den jungen Besucherinnen zu schmecken.
Die Häppchen scheinen auch den jungen Besucherinnen zu schmecken.
Eingebettet im Grün - was guckt uns hier entgegen?
Eingebettet im Grün - was guckt uns hier entgegen?
53 Figuren sind insgesamt im Aussenraum verteilt.
53 Figuren sind insgesamt im Aussenraum verteilt.