Wie ein kleines Hotel

In unseren Gästezimmern können ABZ-Bewohner/innen ihren Besuch unterbringen. Die Verwalter/innen sorgen dafür, dass sich die Gäste rundum wohlfühlen – wie in einem kleinen Hotel.

Zürich ist viel besucht: 2018 verzeichneten die Hotels in der Limmatstadt 3,5 Millionen Logiernächte. Das ist Rekord. Möchten ABZ-Bewohner/innen Bekannte oder Familie empfan-gen, müssen sie jedoch nicht auf ein Hotel ausweichen. Denn die ABZ bietet ihre ganz eigenen «Hotels» an: die Gästezimmer. Erst im März wurde in der Siedlung Toblerstrasse das neuste in Betrieb genommen. Es ergänzt die Palette der bisher zur Verfügung stehenden sechs Unterkünfte. Später in diesem Jahr werden Nummer acht und neun in der Siedlung Glattpark folgen. Die Gästezimmer sind für den Besuch von Familie und Freunden der ABZ-Bewohner/innen reserviert.

Ein Kühlschrank voll Bier
Nelli Parker ist eine von sechs Verwalter/innen und für das Gästezimmer in Ruggächern zuständig. «Für mich ist das Verwalterinnendasein wie das Führen eines kleinen Hotels», sagt sie. Zu ihren Aufgaben gehören das Bearbeiten von Reservationen, das Ausstellen von Mietverträgen, das Putzen und Herrichten des Zimmers sowie der Empfang und das Verabschieden der Gäste. Zur beliebtesten Buchungszeit gehören Feiertage und Sommer-ferien. Das hat auch Parkers Kollege Andreas Krummenacher festgestellt. Er verwaltet das Gästezimmer in der Hausgemeinschaft 55+ der Siedlung Entlisberg 2. «Zwischendrin kommen jedoch auch immer wieder Gäste», sagt Krummenacher. Das bestätigen die guten Belegungszahlen und «es zeigt die Beliebtheit des Angebots. Wer Krummenachers Gästezimmer bucht, darf sich neben selbstgemachtem Sirup und Softgetränken auf einen Kühlschrank mit aussergewöhnlichen Biersorten freuen. Und tatsächlich hat sich bereits das eine oder andere Mal ein Besucher als bierbegeistert herausgestellt.

Vielfältig wie die ABZ
Sowohl Krummenacher als auch Parker empfangen Gäste aus der ganzen Welt: beispielsweise aus den USA, aus Italien, Spanien, aber auch aus Norwegen, Schweden, Israel und dem Balkan. «Sie widerspiegeln die Vielfältigkeit der ABZ», sagt Krummenacher. Meist kommen die Verwalter/innen mit Deutsch oder Englisch durch. «Aber die Gäste freuen sich sehr, wenn wir ihre Muttersprache sprechen», so Parker. Überhaupt steht der Dienstleistungsgedanke bei ihr an erster Stelle. «Schliesslich möchte ich, dass sich meine Gäste wohlfühlen», sagt sie.

Fotos: ABZ, Tres Camenzind

Verwalterin Nelli Parker achtet auf die Liebe zum Detail.
Verwalterin Nelli Parker achtet auf die Liebe zum Detail.
Blick in das Gästezimmer der Hausgemeinschaft 55+ in der Siedlung Entlisberg 2.
Blick in das Gästezimmer der Hausgemeinschaft 55+ in der Siedlung Entlisberg 2.
Andreas Krummenacher verwaltet das Gästezimmer in der Hausgemeinschaft 55+ in der Siedlung Entlisberg 2.
Andreas Krummenacher verwaltet das Gästezimmer in der Hausgemeinschaft 55+ in der Siedlung Entlisberg 2.
Alle Gästezimmer und -wohnungen sind über Wink buchbar.
Alle Gästezimmer und -wohnungen sind über Wink buchbar.