Koch-Quartier

Gemeinsam mit Kraftwerk1, SENN und Grün Stadt Zürich bauen wir auf dem Koch-Areal. Bis 2024 ensteht zwischen Albisrieden und Altstetten ein neues Quartier: ein breiter und nachhaltiger Mix aus Wohnen, Kultur und Gewerbe. Jetzt sind die Siegerprojekte des Architekturwettbewerbs bekannt.


Mit einem 70 Meter hohen Hochhaus wollen wir zeigen, dass genossenschaftliches Wohnen auch in der Vertikalen funktioniert. Das Projekt von Enzmann Fischer Partner Architekten und Skala Landschaftsarchitektur überzeugt mit einem gemeinschaftlichen Ansatz und qualitätsvollen Wohnungsgrundrissen. Es zeichnet sich durch Begegnungsräume in der Vertikalen aus und zeigt, dass guter und zahlbarer Wohnraum auch im Hochhaus möglich ist. Neben dem Hochhaus sind ein Zeilenbau mit Wohnungen sowie ein Sockel mit einem Lebensmittelgeschäft und einem grossen Dachgarten vorgesehen. Insgesamt wollen wir hier 180 Wohnungen für rund 70 Mio. CHF realisieren – über das Projekt werden unsere Mitglieder an einer ausserordentlichen Generalversammlung im Frühjahr 2020 abstimmen.

Dachgarten als Treffpunkt​

Blick vom Dachgarten auf das Hochhaus mit Zeilenbau links und Gemeinschaftsraum rechts.
Blick vom Dachgarten auf das Hochhaus mit Zeilenbau links und Gemeinschaftsraum rechts.

Auf dem Dach des Sockelbaus, im ersten Stock, liegt ein grosser Dachgarten. Er ist vom Zeilenbau und vom Hochhaus her über breite Eingangsbereiche erschlossen. Damit wird der Dachgarten zum zentralen Treffpunkt aller Bewohner/innen. In einem Pavillon im Garten befindet sich somit auch der Gemeinschaftsraum. Ein öffentlicher Zugang ist nicht vorgesehen, denn direkt vor dem Zeilenbau befindet sich der neue Quartierpark.

Grosszügige Räume

Im Hochhaus profitieren Küchen-, Ess- und Wohnbereich von ganzjährig nutzbaren Loggien oder Wintergärten.<br/>
Im Hochhaus profitieren Küchen-, Ess- und Wohnbereich von ganzjährig nutzbaren Loggien oder Wintergärten.

Im Zeilenbau nehmen die Balkone zum Park hin einen prominenten Platz in jeder Wohnung ein. Als Schutz vor Wind bei den höher gelegenen Stockwerken bietet das Hochhaus anstelle von Balkonen ganzjährig nutzbare Loggien oder Wintergärten. Räumlich bilden diese eine Erweiterung des Küchen-, Ess- und Wohnbereiches. Damit wird eine grosszügige räumliche Wirkung erreicht, trotz der sparsamen Wohnflächen.

Gemeinschaft im Hochhaus

Gemeinschaftliche Räume im Hochhaus: Jeweils drei Geschosse bilden eine Einheit.
Gemeinschaftliche Räume im Hochhaus: Jeweils drei Geschosse bilden eine Einheit.

Jeweils drei Geschosse bilden zusammen eine Einheit. Über eine Treppe und lichtdurchflutete gemeinschaftliche Räume sind sie verbunden. Auch die Wachsalons liegen direkt an der Treppe, sodass eine Begegnungszone entsteht, zu der die Nachbarn von allen drei Geschossen aus schnell Zugang finden. Die Treppe entlang der Fassade bietet eine Alternative zum Lift.

Das neue Koch-Quartier

Park (vorne), Hochhaus und Zeilenbau (links), Gewerbegebäude (mitte) und langer Bau von Kraftwerk1 (rechts).
Park (vorne), Hochhaus und Zeilenbau (links), Gewerbegebäude (mitte) und langer Bau von Kraftwerk1 (rechts).

Auf dem Koch-Areal entstehen 340 gemeinnützige Wohnungen für über 900 Menschen sowie Gewerbeflächen und ein öffentlicher Quartierpark. Die Stadt Zürich hat das Areal im Jahr 2013 zu diesem Zweck von der UBS AG erworben. Im September 2017 hat die ABZ zusammen mit der Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 den Zuschlag für die Realisierung der beiden gemeinnützigen Wohnbauten mit Gewerbe in den Erdgeschossen erhalten. Die Immobilienentwicklerin Senn Resources AG hat den Zuschlag für den Bau eines Gewerbehauses erhalten. Der rund 13’200 Quadratmeter grosse Quartierpark wird durch Grün Stadt Zürich realisiert. Alle Bauten erfüllen die Zielsetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft.

Mehr dazu auf www.kochquartier.ch